Das Wichtigste in Kürze: Den „Digitalbonus” gibt es nicht bundesweit, sondern nur in einzelnen Ländern — mit stark unterschiedlichem Status. In Bayern ist er aktiv (bis 7.500 € Standard, bis 30.000 € Plus, 50 %), in Thüringen sind die Mittel derzeit ausgeschöpft, in Niedersachsen ist das Programm ausgelaufen. Weil Budgets kurzfristig erschöpft sein können, lohnt vor jeder Planung ein Blick auf die aktuelle Landesseite.
Viele Unternehmen fragen nach „dem Digitalbonus” — doch es handelt sich um Landesprogramme, nicht um eine Bundesförderung. Dieser Beitrag ordnet den Status 2026 ein.
Kein Bundesprogramm, sondern Ländersache
Der Digitalbonus ist ein Landesförderinstrument: Jedes Bundesland entscheidet selbst, ob es ein solches Programm auflegt, wie hoch der Zuschuss ist und wie lange es läuft. Die Folge: Verfügbarkeit, Höhe und Konditionen unterscheiden sich erheblich — und ein Programm kann ausgeschöpft oder beendet sein, während ein anderes weiter Anträge annimmt.
Status 2026 in drei Beispielländern
Bayern — aktiv (mit Kontingent). Der Digitalbonus Bayern fördert Investitionen in Hard- und Software sowie IT-Sicherheit: Standard bis 7.500 €, Plus bis 30.000 €, jeweils mit 50 % Förderquote. Die Anträge werden über ein monatliches Kontingent freigeschaltet — ist es erschöpft, geht es erst im Folgemonat weiter.
Thüringen — Mittel ausgeschöpft. Der Digitalbonus Thüringen existiert, aber die verfügbaren Mittel waren zuletzt erschöpft, sodass keine Antragstellung möglich war. Hier hilft nur, den Budgetstatus regelmäßig zu prüfen.
Niedersachsen — ausgelaufen. Der Digitalbonus.Niedersachsen wurde zuletzt als ausgelaufenes Programm geführt; ein direkter Nachfolger war nicht ausgeschrieben. Ersatzweise stehen Beratungsangebote der NBank zur Verfügung.
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So prüfen Sie Ihren Status richtig
Weil Landesbudgets kurzfristig erschöpft sein können, gilt: Vor jeder Planung die aktuelle Seite der Landesförderbank und die Förderdatenbank des Bundes prüfen. Stand und Konditionen ändern sich teils monatlich. Für bundesweite, planbare Alternativen kommen die KfW-Förderkredite und — für Mitarbeiterqualifizierung — das QCG in Betracht (siehe § 82 SGB III erklärt).
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Häufige Fragen (FAQ)
Gibt es den Digitalbonus bundesweit? Nein. Es ist ein Landesprogramm; nicht jedes Bundesland bietet es an.
Wie hoch ist der Digitalbonus in Bayern? Standard bis 7.500 €, Plus bis 30.000 €, jeweils 50 % Förderquote — über ein monatliches Kontingent.
Warum kann ich in Thüringen gerade nicht beantragen? Die Mittel waren zuletzt ausgeschöpft. Der Budgetstatus sollte regelmäßig geprüft werden.
Was gilt in Niedersachsen? Der Digitalbonus ist dort ausgelaufen; ein direkter Nachfolger war nicht ausgeschrieben.
Welche bundesweiten Alternativen gibt es? KfW-Förderkredite für Digitalisierung sowie das QCG für Mitarbeiterqualifizierung.
Fazit
„Den” Digitalbonus gibt es nicht — entscheidend ist Ihr Bundesland und der tagesaktuelle Budgetstatus. Wer planbar fördern will, kombiniert Landesprogramme mit bundesweiten Instrumenten wie KfW-Krediten und dem QCG.
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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Programmstände — gerade bei Länderbudgets — ändern sich kurzfristig; vor Antragstellung offizielle Quellen prüfen.
Quellen:
- StMWi Bayern — Digitalbonus Bayern (Höhe, Förderquote): https://www.stmwi.bayern.de/foerderungen/digitalbonus-bayern/ (Zugriff 23.06.2026)
- Digitalbonus Bayern — Antragstellung (Kontingentverfahren): https://www.digitalbonus.bayern/antragstellung/ (Zugriff 23.06.2026)
- foerderdatenbank.de — Digitalbonus Bayern / Länderübersicht: https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Land/Bayern/digitalbonus.html (Zugriff 23.06.2026)